Die lieben Viecher! Part II
"Huch so schnell ein zweiter Teil", werdet ihr euch fragen? Man möge es mir nachsehen, ich blogge ja erst seit kurzem und ich möchte die Erklärung für den ersten Teil hinterherschieben.
Ich lebe seit mehr als fünf Jahren mit einem Katerchen zusammen. Am Anfang waren sie zu zweit, aber ich mußte irgendwann die zweite schwere Entscheidung treffen (die erste war sie beide aus dem Haus zulassen) und seine Schwester in liebevolle Hände geben.
Es war eine verdammt schwere Entscheidung, aber ich habe sie damals zum Wohl des Tieres getroffen. Ich wollte nicht, daß sie bei uns unglücklich ist, wenn sie woanders ein weitaus glücklicheres Leben führen kann. Und das tut sie, auch wenn ihre neuen "Eltern" sich ständig mein Genöle anhören müssen:)
Während meiner Ausbildung zur Tierheilpraktikerin habe ich sehr viel über Leid von Haustieren erfahren. Ich habe mich spezialisiert auf psyschosomatische Erkrankungen bei Katzen und während dieser Recherche traf es mich wirklich mitten ins Herz, daß Tierquälerei nicht immer vorsätzlich, schwer und sofort sichtbar sein muss, sondern daß auch tierliebende, gute Menschen mitunter Qual verursachen. Und manchmal kann ich es sogar gut nachvollziehen, warum sie das tun.
Wie sagt man so schön: "Der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert!"
Auch ich will das Beste für mein kleines Pelzmonster, aber das ist nicht immer das, was wirklich gut für ihn ist. Wenn ich jedes Mal nachgeben würde, wenn er mich in der Küche anmaunzt, ich hätte Garfield auf der Couche zu liegen.
Im Moment denke ich darüber nach, uns von der Futtermittelindustrie autark zu machen und ihm selbstgemachtes Futter vorzusetzen. Aufwand für mich, ein gesundes Leben für ihn.
Was mich eigentlich dazu gebracht hat das alles zu schreiben, sind diese permanenten Behauptungen einiger Menschen, das Veganer sooo tolle Menschen sind und die einzigen, die Tiere nicht quälen.
Ich denke, daß das eben nicht so ist, sondern das wir das alle auf die eine oder andere Weise das tun.
Ob ich jemanden physisch oder psychisch quäle macht am Ende keinen Unterschied.
So und übers Tiere essen schreibe ich demnächst.
P.S. Falls jemand Interesse an meiner Hausarbeit über Psyschosomatische Erkrankungen bei Katzen hat, der kann gerne anfragen. Ich habe mir überlegt, dafür ein kleine Spende von mind. 0,50 Cent für die Berliner Tiertafel zunehmen.
Ich lebe seit mehr als fünf Jahren mit einem Katerchen zusammen. Am Anfang waren sie zu zweit, aber ich mußte irgendwann die zweite schwere Entscheidung treffen (die erste war sie beide aus dem Haus zulassen) und seine Schwester in liebevolle Hände geben.
Es war eine verdammt schwere Entscheidung, aber ich habe sie damals zum Wohl des Tieres getroffen. Ich wollte nicht, daß sie bei uns unglücklich ist, wenn sie woanders ein weitaus glücklicheres Leben führen kann. Und das tut sie, auch wenn ihre neuen "Eltern" sich ständig mein Genöle anhören müssen:)
Während meiner Ausbildung zur Tierheilpraktikerin habe ich sehr viel über Leid von Haustieren erfahren. Ich habe mich spezialisiert auf psyschosomatische Erkrankungen bei Katzen und während dieser Recherche traf es mich wirklich mitten ins Herz, daß Tierquälerei nicht immer vorsätzlich, schwer und sofort sichtbar sein muss, sondern daß auch tierliebende, gute Menschen mitunter Qual verursachen. Und manchmal kann ich es sogar gut nachvollziehen, warum sie das tun.
Wie sagt man so schön: "Der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert!"
Auch ich will das Beste für mein kleines Pelzmonster, aber das ist nicht immer das, was wirklich gut für ihn ist. Wenn ich jedes Mal nachgeben würde, wenn er mich in der Küche anmaunzt, ich hätte Garfield auf der Couche zu liegen.
Im Moment denke ich darüber nach, uns von der Futtermittelindustrie autark zu machen und ihm selbstgemachtes Futter vorzusetzen. Aufwand für mich, ein gesundes Leben für ihn.
Was mich eigentlich dazu gebracht hat das alles zu schreiben, sind diese permanenten Behauptungen einiger Menschen, das Veganer sooo tolle Menschen sind und die einzigen, die Tiere nicht quälen.
Ich denke, daß das eben nicht so ist, sondern das wir das alle auf die eine oder andere Weise das tun.
Ob ich jemanden physisch oder psychisch quäle macht am Ende keinen Unterschied.
So und übers Tiere essen schreibe ich demnächst.
P.S. Falls jemand Interesse an meiner Hausarbeit über Psyschosomatische Erkrankungen bei Katzen hat, der kann gerne anfragen. Ich habe mir überlegt, dafür ein kleine Spende von mind. 0,50 Cent für die Berliner Tiertafel zunehmen.
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